Chorleben 2017

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Ein ungewöhnliches Jahr, mit vielen Höhepunkten und besonderen Erlebnissen, war das Chorjahr 2017.

Herausragendes Ereignis war zweifellos die Teilnahme am Landeschorwettbewerb in Finsterwalde im Juni. Im Reisebus machten wir uns an einem Samstag auf den Weg. Unser Chor stellte sich gemeinsam mit anderen Chören einer Jurybewertung. Mit Freude und Stolz auf das Geleistete nahmen wir den Förderpreis des Landes Brandenburg für Chöre entgegen. Schließlich gingen dem Konzert - wie immer - viele Proben voraus. Die Würdigung war aber auch wieder mal ein Beweis dafür, dass Angelika, unsere Chorleiterin, ein Händchen für das richtige Repertoire hatte, mit dem unsere Stimmen am besten zum Ausdruck kommen. Die kritischen Hinweise der Jury zur Qualitätssteigerung der Gesangsleistung waren uns Ansporn besonders für die Vorbereitung unseres gemeinsamen Auftritts mit den Uralkosaken 2018 im Dom zu Brandenburg.

In der Vorweihnachtszeit erfreuten wir wieder die Bewohner des Pflegeheims in Dahlen mit bekannten Weihnachtsliedern. Wenn alle am Schluss gemeinsam mit uns singen, sieht man wieder, wie viel Freude Musik bringen kann.

Traditionell war auch die Mitgestaltung des jährlichen Weihnachtsgottesdienstes der Fliedners-Werkstätten in der Gotthardtkirche.

Höhepunkt in der Weihnachtszeit ist aller zwei Jahre der gemeinsame Auftritt mit dem Kammer- orchester der Musikschule "Vicco von Bülow" in der Nikolaikirche. So war es auch im Dezember 2017. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt - was will man mehr?

In Bad Belzig gab unser Chor im Mai ein Konzert zum Muttertag in der Waldkapelle, hauptsächlich besucht von Patienten der naheliegenden Reha-Klinik. Das Publikum war besonders begeistert von unserer Darbietung der Jenkins-Stücke. Mit der fantastischen Akustik dieser kleinen Kapelle ein wahrer Ohrenschmaus und absolutes Gänsehautfeeling! Mozarts "Dona nobis pacem" hinterließ manch nachdenkliches Gesicht bei den Gästen. Aber auch die von uns schwungvoll vorgetragenen Frühlingslieder kamen bei den zahlreichen Zuhörern gut an und trugen stimmungsvoll zum Anlass des Tages bei.

Eine ungewöhnliche, sehr emotionale Erfahrung machte unser Chor im Frühsommer. Zwei unserer langjährigen Mitglieder waren kurz hintereinander verstorben. Die Familien baten uns, die Trauerfeiern durch Gesang mitzugestalten. Das verlangte uns einiges ab, aber natürlich sagten wir nicht nein. Diese Ereignisse werden noch lange in unserer Erinnerung bleiben.

Großen Anteil am Gelingen unserer Konzerte hatten wie immer unsere Pianistin Soja Kretschmann sowie der Schlagzeuger Alexander Zapp. Dafür unseren Dank!

Das Jahr klang aus mit einem Theaterbesuch - getreu dem Motto der Vorstellung "Weihnachten mal anders". Von Gabi und Dörte organisiert, von einem 3-Gänge-Menü umrahmt, amüsierten wir uns köstlich über die nicht so ganz ernst zu nehmenden Darbietungen der drei Künstler.

Renate Selch

 

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